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Dienstag 16 Juli 2019
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Beschreibung

Das Museum trägt den Namen seines Gründers, Stefano Bardini (1854-1922), eines der einflussreichsten italienischen Kunsthändler, der nach Jahren intensiver Geschäftstätigkeit beschloss, seine eigene Sammlung in ein Museum zu verwandeln und sie der Stadt Florenz zu stiften. Untergebracht ist das Museum in einem Gebäude, das von Bardini 1881 erworben und restauriert wurde, um dort sein Antiquitätengeschäft zu betreiben. Mit einigen Veränderungen der Struktur und unter Verwendung authentischer Gebäudeteile, wie Giebel, Portale und Treppen, verwandelte der Kunstsammler Bardini das alte Gebäude, einst Kirche und Kloster San Gregorio della Pace, in einen stattlichen Palast im Stil der Neorenaissance, der geeignet war, außer der Ausstellungsgalerie eine Reihe von Werkstätten aufzunehmen, aus denen die Kunstwerke restauriert und verkaufsfertig hervorgingen.
 
Bardini trug wesentlich dazu bei, den Mythos der italienischen Renaissance auf der ganzen Welt zu verbreiten. Sein Interesse galt nicht nur den großen Meisterwerken, sondern auch allen Formen der angewandten Kunst, die noch heute den ganz besonderen Reiz dieser Sammlungen ausmachen. Zu seinen Kunden zählten die namhaftesten Sammler der Welt, und einige seiner museumsgestalterischen Lösungen fanden weithin Nachahmung. So wurde das intensive Blau seiner Museumssäle von dem Ehepaar Jacquemart-André in Paris ebenso aufgegriffen wie von Isabella Stewart Gardner in Boston.
 
1922 gelangte die Stadt Florenz in den Besitz dieses beachtlichen Kunsterbes, teilte jedoch trotz Anerkennung der Bedeutung und des hohen künstlerischen Wertes der Sammlung nicht die Auffassung der Präsentation, die der Kunsthändler für seine Werke vorgesehen hatte. 1925 wurde das Museo Bardini Stadtmuseum, und zu den von Bardini erworbenen Werken kamen Bestände hinzu, die aus den städtischen Sammlungen stammten.
Die heutige Einrichtung ist das Ergebnis gründlicher Studien und Restaurierungsarbeiten, in Übereinstimmung mit dem Originalentwurf des Gründers, der die Werke nach ihrem Genre geordnet hatte und dabei einem ästhetischen und szenographischen Prinzip gefolgt war. Nur ein Saal erinnert in seiner Gestaltungsart an die frühere Bestimmung des Museo Bardini als städtisches Museum. Die ausgestellten Stücke lassen die enge Beziehung zur Stadt Florenz erkennen und stammen aus den 1881 abgetragenen Gebäuden des alten Zentrums und aus den Kirchen, die nach der Aufhebung der kirchlichen Einrichtungen im Jahre 1886 von der Stadt erworben wurden. Im gleichen Saal fanden auch bedeutende Werke aus dem Stadtbesitz ihren Standort, wie das Wildschwein (Porcellino) von Pietro Tacca und das Teufelchen (Diavolino) von Giambologna.
Das Museo Stefano Bardini stellt eine außergewöhnliche Dokumentation der Sammelkultur, des Antiquitätenhandels und Kunsthandwerks zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert dar. 

WERKE:

Das Museo Bardini besitzt über 2000 Werke, unter anderem Skulpturen, Gemälde und angewandte Kunst von der Antike bis ins 18. Jahrhundert, mit dem Schwergewicht auf Werken des Mittelalters und der Renaissance. Zu den herausragenden Werken gehören die Caritas von Tino da Camaino, die Madonna mit dem Apfel von Donatello, die Madonna der Seiler von Donatello, der Erzengel Michael von Antonio del Pollaiolo, der Atlas von Guercino, kostbare Medaillensammlungen, Bronzestatuetten, orientalische Teppiche, herrliche Truhen aus dem 15. Jahrhundert und eine kleine aber sehr bedeutende Waffensammlung.

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