Rete civica del Comune di Firenze
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Montag 25 März 2019
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Beschreibung

Die in der Palazzina des Forte di Belvedere bewahrten Sammlungen bieten eine außergewöhnliche Anthologie der italienischen Kunst von den dreißiger Jahren des Novecento bis zur Zeit um den zweiten Weltkrieg.
Die Sammlung Alberto Della Ragione, die Stiftung Fei-Rosai und die Stiftung Palazzeschi haben hier einen vorläufig festen, wenn auch noch nicht definitiven Standort gefunden, insofern als sie für das neu zu bauende Museo del Novecento bestimmt sind.
 
Der überwiegende Teil des Bestandes gehört der Sammlung an, die Alberto Della Ragione, ein feinsinniger Kunstsammler und großzügiger Mäzen, ab 1931 zusammenstellte und 1970 der Stadt Florenz stiftete. Viele der dort vertretenen Künstler hatten in ihm einen Freund und Beschützer; immer setzte er sich für die jungen Generationen ein, die sich um die Erneuerung der Bildsprachen bemühten, und war stets bereit, ihnen in den schwierigen Kriegsjahren Aufnahme und Hilfe zu gewähren. Anhand der Gemälde und Skulpturen von Meistern wie Campigli, de Chirico, Carrà, Morandi, de Pisis, Sironi, Mafai, Guttuso, Vedova, Manzù, Fontana und viele andere, lässt sich die Entwicklung der italienischen Kunst des Novecento nachvollziehen: vom Futurismus zur Pittura Metafisica, von der Römischen Schule zur Gruppe der Italiener in Paris und zu den Künstlern der Corrente bis hin zu den Experimenten der Nachkriegsjahre des zweiten Weltkrieges.
Das Werk von Filippo de Pisis (1896-1956) ist weiterhin durch zwölf Leinwandgemälde dokumentiert; sie gehörten seinem Freund und Schriftsteller Aldo Palazzeschi (1885-1974), der sie der Universität Florenz stiftete. Die Stadt hat sie in Form einer Anleihe erworben und trägt damit zur Aufstockung eines Fonds bei, der für Stipendien im Rahmen des Literaturstudiums bestimmt ist. Diese Gemälde, zu denen auch die schöne Reihe der Stillleben gehört, bilden einen wichtigen Bestand, der zusammen mit den Werken der Sammlung Della Ragione für die gesamte künstlerische Laufbahn des Meisters von außerordentlicher Bedeutung war. Ähnliches gilt für Ottone Rosai (1895-1957). Die Jugendwerke der Sammlung Della Ragione ergänzen die Arbeiten der Stiftung Fei-Rosai an die Stadt Florenz. Daraus entstand ein reichhaltiges Panorama der künstlerischen Evolution des Malers in all ihren Phasen, einschließlich einer interessanten Porträtreihe von Künstlern, Kunstkritikern und Literaten, seinen Zeitgenossen und Freunden, wie auch einiger seiner bekanntesten Veduten von florentinischen Baudenkmälern.

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